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    <title>Mayers Notizblog</title>
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    <description>Seniorenteller Ära</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>mayersnotizblog</dc:creator>
    <dc:date>2026-05-06T16:24:24Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://mayersnotizblog.blogger.de/stories/2913739/">
    <title>Ein inspirierender Abend...</title> 
    <link>https://mayersnotizblog.blogger.de/stories/2913739/</link>
    <description>war das, gestern in Augsburg, Kongress am Park. &lt;br /&gt;
Zur Auff&amp;uuml;hrung kamen &lt;a href=&quot;https://staatstheater-augsburg.de/7_sinfoniekonzert_das_erbe_der_welt&quot;&gt; zwei Sinfonien:&lt;/a&gt; &lt;br /&gt;
Ludwig van Beethoven (1770 &amp;#8211; 1827): Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 &amp;raquo;Pastorale&amp;laquo;&lt;br /&gt;
und&lt;br /&gt;
Wolf Kerschek (*1969): &amp;raquo;orbis aquarum &amp;#8211; Eine neue Wassermusik&amp;laquo; URAUFF&amp;Uuml;HRUNG&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thematisch zusammenpassend, musikalisch schwarz/wei&amp;szlig;, alles andere w&amp;auml;re auch ein Wunder gewesen bei dem zeitlichen Abstand der Entstehung beider Werke. Die Sinfonie Nr. 6 von Beethofen habe ich schon ein paar Mal geh&amp;ouml;rt in meinem Leben, aber auch noch nie live erlebt. Das Klangerlebnis im Saal des Kongresszentrums war &amp;uuml;berraschend gut, um nicht zu sagen hervorragend. Insoweit habe ich auch das bekannte Werk ganz neu geh&amp;ouml;rt. Die Sinfonie von Wolf Kerschek hingegen hat mich schier umgehauen. Klassischer Aufbau, Umsetzung mit ganz gro&amp;szlig;em Orchester incl. verschiedene Percussion, Harfe, Orgel, und zwei jungen K&amp;uuml;nstlern mit einer offensichtlich besonderen Querfl&amp;ouml;te (?) und einem Schlaginstrument, das ich noch nie zuvor gesehen hatte. Fazit in meiner Gef&amp;uuml;hlswelt: Wasser kann man nie ganz b&amp;auml;ndigen. Thema getroffen! Schlicht gro&amp;szlig;artig, so gro&amp;szlig;artig, dass ich heute Nacht davon getr&amp;auml;umt habe und das ist mir wirklich noch nie passiert.</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>mayersnotizblog</dc:creator>
    <dc:subject>Tagebuch</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2026 mayersnotizblog</dc:rights>
    <dc:date>2026-05-06T16:16:20Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="https://mayersnotizblog.blogger.de/stories/2913597/">
    <title>Fotoblog</title> 
    <link>https://mayersnotizblog.blogger.de/stories/2913597/</link>
    <description>Meine Aktivit&amp;auml;ten auf dem Wordpressblog &lt;a href=&quot;https://momenteundnotizen.de&quot;&gt;Momente &amp;amp; Notizen&lt;/a&gt; waren eher &amp;uuml;berschaubar. Bevor das Teil nur vor sich hinrostet, habe ich es schlicht und ergreifend zu einem Fotoblog umger&amp;uuml;stet. Konsequenterweise sind dort ab jetzt auch die &quot;TSAM&quot; Fotos zu finden.</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>mayersnotizblog</dc:creator>
    <dc:subject>Dies&amp;Das</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2026 mayersnotizblog</dc:rights>
    <dc:date>2026-05-04T15:05:59Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="https://mayersnotizblog.blogger.de/stories/2913405/">
    <title>TSAM - The Sky Above Me</title> 
    <link>https://mayersnotizblog.blogger.de/stories/2913405/</link>
    <description>TSAM ist umgezogen =&amp;gt; &lt;a href=&quot;https://momenteundnotizen.de&quot;&gt;Momente &amp;amp; Notizen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein altes Fotoprojekt von mir, neu aufgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier geht es nicht um qualitativ hochwertige Fotografien, die durch ihre technische, gestalterische oder emotionale Perfektion bestechen sollen. Es geht schlicht um einen Teilaspekt davon, dass wir keine Zeit haben, dass wir gehetzt sind, dass viele Menschen das Gef&amp;uuml;hl haben, kaum alles das schaffen zu k&amp;ouml;nnen, was vor ihnen liegt. Sehr oft ist dieser Zeitraum ein Tag.&lt;br /&gt;
Es gibt viele M&amp;ouml;glichkeiten sich zu besinnen. Von Andacht bis Zumba. Ich finde es lohnenswert den Blick zwischendurch zum Himmel zu wenden. Nicht weil ich hoffe, dort etwas ganz besonders Spirituelles zu erblicken, nein eher aus Trotz, um den Blick von den Monitoren, Papieren, allt&amp;auml;glichen Begebenheiten und Szenarien abzuwenden. Es ist nicht dieses zwischendurch mal in den Himmel gucken, wie gerade das Wetter so ist, sondern die Feststellung dessen, was sich in einem vom Zufall bestimmten Moment des Tages gerade direkt senkrecht &amp;uuml;ber mir befindet. Das kann extrem banal sein, erheiternd, &amp;uuml;berraschend und wenn ich Pech habe kackt mir ein Vogel auf die Linse&amp;#8230; Eines aber schafft dieser senkrechte Blick nach oben immer: einen Riss im Alltagskontinuum.&lt;br /&gt;
Ausf&amp;uuml;hrung: Maximal ein Foto pro Tag. Unbearbeitet. Die Dateinamen bestehen immer aus Datum_Uhrzeit.</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>mayersnotizblog</dc:creator>
    <dc:subject>TSAM</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2026 mayersnotizblog</dc:rights>
    <dc:date>2026-04-28T12:15:54Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="https://mayersnotizblog.blogger.de/stories/2913498/">
    <title>Umzug nach Europa</title> 
    <link>https://mayersnotizblog.blogger.de/stories/2913498/</link>
    <description>Einfache Frage an mich: m&amp;ouml;chtest Du Mail, Messenger und Co. von einem russischen oder chinesischen Konzern nutzen? Ich vermute eher nicht! Bei der aktuellen Entwicklung z&amp;auml;hle ich die USA mittlerweile zu den gleichen schwindligen Br&amp;uuml;dern und habe gehandelt. Grausam aber durchgezogen. B&amp;auml;ng!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorweg: Mit Apple hatte ich noch nie etwas zu tun und Amazon ist bei mir schon seit mehr als 10 Jahren raus. Soweit also keine Herausforderung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das ist die Liste der Befreiung, die auch einige Grausamkeiten enth&amp;auml;lt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Google Android wurde zu e/OS (F) mit Fairphone 6 (NL), ich habe keinen Google Account mehr.&lt;br /&gt;
Google Cloud zu Strato &amp;amp; T-online (beides D)&lt;br /&gt;
Google Messages ist auch weg, RCS Chat fehlt mir sehr, damit muss ich leben :-(&lt;br /&gt;
Mail hatte ich zum gr&amp;ouml;&amp;szlig;ten Teil ohnehin schon bei europ&amp;auml;ischen Anbietern, zudem ist von Murena, dem Anbieter von e/OS ohnehin ein Mailaccount mit allem was dazugeh&amp;ouml;rt auf dem Fairphone inclusive.&lt;br /&gt;
Aus Dropbox wurde Filen (D)&lt;br /&gt;
Google Maps wurde zu Here (NL)&lt;br /&gt;
MS Office zu Libre Office (Stiftung / D)&lt;br /&gt;
Windows 11 zu Linux Mint (Weltweite Community von Entwicklern). Technisch hat das super funktioniert, aber in der Anfangsphase muss man wirklich Geduld haben f&amp;uuml;r ein paar l&amp;auml;stige Kleinigkeiten (USB Sticks ohne Schreibrechte, Zahlenblock ist beim Systemstart grunds&amp;auml;tzlich off etc.) Mittlerweile Routine.&lt;br /&gt;
WhatsApp habe ich in meinem Leben ohnehin nur kurz genutzt, jetzt Threema (CH), das leider total unterbwertete Ginlo2 (D) und Signal (muss wg. Ehren&amp;auml;mtern leider bleiben).&lt;br /&gt;
PayPal zu Wero (EU) und Klarna (S)&lt;br /&gt;
X, Facebook, Instagram weg. TikTok hatte ich nie, Bluesky nutze ich noch via eurosky.social. Mit dem Fediverse kann ich pers&amp;ouml;nlich gar nichts anfangen, habe trotzdem (noch) einen &quot;toten&quot; Mastodon Account.&lt;br /&gt;
Ebay fiel ersatzlos weg (ggf. kleinanzeigen de nutzen).&lt;br /&gt;
Der DNS Server im Router wurde von Cloudflare auf Quad9 (CH) abge&amp;auml;ndert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich f&amp;uuml;hle mich besser, safer, weniger gepl&amp;uuml;ndert und gescored.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss noch ein &lt;a href=&quot;https://european-alternatives.eu/de/&quot;&gt;Link&lt;/a&gt; mit dem sich wirklich sehr viele europ&amp;auml;ische Alternativen finden lassen.</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>mayersnotizblog</dc:creator>
    <dc:subject>Technik</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2026 mayersnotizblog</dc:rights>
    <dc:date>2026-05-01T09:01:17Z</dc:date>
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  <item rdf:about="https://mayersnotizblog.blogger.de/stories/2913509/">
    <title>Opa</title> 
    <link>https://mayersnotizblog.blogger.de/stories/2913509/</link>
    <description>Mein Opa m&amp;uuml;tterlicherseits ist gemeint. Jahrgang 1893, aufgewachsen im deutsch / &amp;ouml;sterreichischen Niemandsland entlang des Inns, nicht besonders weit von Passau entfernt. Wo genau, das lie&amp;szlig; sich bereits um 1970 herum nicht mehr feststellen. Das war das erste Mal, dass Opa sein Zuhause aus der Kindheit noch einmal sehen wollte. Meine Eltern packten ihn und Oma ins Auto und wir begaben uns auf die Suche. Es war dort au&amp;szlig;er Wiesen nichts zu finden und traurig war er dar&amp;uuml;ber nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls war es fr&amp;uuml;her ein S&amp;auml;gewerk auf der &amp;ouml;sterreichischen Seite in &amp;#8222;Alleinlage&amp;#8220;. Er hatte neun Geschwister, Armut und schlechte Behandlung inklusive. Viele Worte dar&amp;uuml;ber hat er nie verloren. Deshalb lies sich sp&amp;auml;ter, als sich ein entfernter Verwandter inbr&amp;uuml;nstig dem Thema Ahnenforschung zu widmen begann, nicht mehr genau feststellen, wie er etwa um 1904 zu einer Pflegefamilie nach Passau gekommen war. M&amp;ouml;glicherweise war er sogar adoptiert worden, das w&amp;uuml;rde erkl&amp;auml;ren warum er 1914 einen deutschen Pass hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie auch immer, zun&amp;auml;chst machte er sich um das Jahr 1908 auf den Weg nach M&amp;uuml;nchen und absolvierte eine Lehre als Schneider, ein Beruf der ihm quasi auf den Leib geschneidert war. Die gl&amp;uuml;cklichen Jahre waren 1914 schon wieder zu Ende, der 1. Weltkrieg brach aus und er war von Anfang an dabei. Zun&amp;auml;chst war er als Infanterist an der Westfront, sp&amp;auml;ter geh&amp;ouml;rte er zu den Soldaten, die erbeutete Panzer fuhren. Ein St&amp;uuml;ck der weiteren Geschichte fehlt und es geht erst damit weiter, dass er mit Typhus und Cholera im Lazarett lag. Er lag so regungslos auf seiner Pritsche, dass ihn die Sanit&amp;auml;ter f&amp;uuml;r tot hielten und ihn auf den Wagen mit den Leichen warfen. Das war an einem Tag, an dem die deutschen Truppen auf dem R&amp;uuml;ckzug waren, es war viel Rummel und das weckte ihn wohl auf. Trotz seines Zustandes schaffte er es einen Arm zu heben und das wurde tats&amp;auml;chlich bemerkt. Man zog ihn also vom Leichenwagen wieder herunter und er war im &amp;#8222;Seuchentross&amp;#8220; auf dem R&amp;uuml;ckzug mit dabei. Im Lazarett lag er noch &amp;uuml;ber das Kriegsende hinaus und bei seiner Entlassung sagten ihm die &amp;Auml;rzte, dass sein Darm von diesen Krankheiten vollkommen zerst&amp;ouml;rt sei, er seine Tage genie&amp;szlig;en solle und sein Leben wohl bald enden w&amp;uuml;rde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich nehme das vorweg, Opa ist 1992 im Alter von 99 Jahren verstorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Rat der &amp;Auml;rzte, sein Leben zu genie&amp;szlig;en, hat mein Opa jedenfalls befolgt. Zur&amp;uuml;ck in M&amp;uuml;nchen hat er seine Franziska kennengelernt und eine Arbeit bei einem Schneidermeister gefunden, der f&amp;uuml;r eine betuchtere Klientel Reitbekleidung anfertigte. Die beiden hatten ein Auskommen, eine gro&amp;szlig;e Liebe und viel Spa&amp;szlig;. Freitag und Samstag war Party angesagt, der Heimweg wurde erst am fr&amp;uuml;hen Morgen angetreten und nicht ohne unterwegs bei einer Backstube vorbeizuschauen, in welcher ein befreundeter B&amp;auml;ckergeselle seine Arbeit verrichtete und durch einen Fensterschacht ein paar warme Brezen ausgab. Der Mensch braucht Rituale! Ende 1922 wurde meine Ma geboren, der Party tat das keinen Abbruch, die wurde am Wochenende bei Freunden oder Verwandten untergebracht. Geheiratet haben die Beiden erst 1926, ein Kind &amp;#8222;lediger&amp;#8220; Eltern war zu der Zeit kein Problem. Die Spie&amp;szlig;igkeit kam erst mit der Weltwirtschaftskrise und den Nazis zur&amp;uuml;ck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Krieg holte ihn wieder ein, er wurde als Luftwaffenhelfer eingesetzt, Das Mietshaus mit ihrer Wohnung in Haidhausen wurde Anfang 1945 durch eine Fliegerbombe schwer besch&amp;auml;digt, Opa war nicht zuhause, meine Oma inzwischen l&amp;auml;ngst bei Verwandten in Niederbayern untergekommen (Dort war auch meine Mutter zu dieser Zeit). Anfang 1945 kam dort auch meine Tante zur Welt, zwei Tage vor dem 44. Geburtstag meiner Oma. Beide Gro&amp;szlig;eltern und die neugeborene Tante haben den 2. Weltkrieg ohne k&amp;ouml;rperliche Sch&amp;auml;den &amp;uuml;berstanden. Ebenso wie meine Mutter, die aus dieser Zeit allerdings bis zu ihrem Tod eine extreme Angstst&amp;ouml;rung zur&amp;uuml;ckbehalten hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Mietshaus mit der  Wohnung meiner Gro&amp;szlig;eltern wurde wieder aufgebaut, irgendeinen Luxus suchte man dort jedoch vergeblich. Ein Badezimmer gab es nicht (daf&amp;uuml;r das M&amp;uuml;llersche Volksbad), geheizt wurde mit &amp;Ouml;lofen, Warmwasser gab&amp;#8217;s in der K&amp;uuml;che aus dem elektrischen Boiler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opas Arbeit in der Schneiderei ging weiter, das Leben verlief in geraden Bahnen, aber die Spuren der beiden Weltkriege blieben sichtbar. Die beiden sind nie in Urlaub gefahren, sie haben grunds&amp;auml;tzlich niemals eine Nacht ausw&amp;auml;rts verbracht, ganz egal was war. Ausgenommen Krankenhausaufenthalte&amp;#8230; Sie besa&amp;szlig;en nie ein Auto, weil sie ja mitten in der Stadt wohnten und auch nirgends hinwollten. Zudem waren sie leidenschaftliche Fu&amp;szlig;g&amp;auml;nger. Gelegentlich sind sie bei meinen Eltern oder bei Onkel und Tante mitgefahren, raus ins Gr&amp;uuml;ne zum spazieren gehen oder ins Kaffeehaus. Das war&amp;#8217;s, zum Abendessen war man daheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Opa hat sich nur wenig geg&amp;ouml;nnt. Das waren gute Zigarren und sch&amp;ouml;ne Kleidung, was f&amp;uuml;r einen Schneider auch nicht ungew&amp;ouml;hnlich ist. Meine Oma wurde verw&amp;ouml;hnt, soweit das finanziell m&amp;ouml;glich war. Die beiden gingen gerne in gute Kaffeeh&amp;auml;user oder mittags auch einmal ins Restaurant. Ich fand es als Kind schon beeindruckend wie liebevoll die beiden miteinander umgegangen sind. So wurde Opa beispielsweise durchgecheckt wie bei der Kontrolle in einem Flughafen sobald er die Wohnung verlie&amp;szlig;. Ist die Lesebrille dabei, Feuerzeug, Zigarren, Taschentuch, Geldb&amp;ouml;rse? Sitzt der Krawattenknoten richtig? W&amp;auml;re alles nicht n&amp;ouml;tig gewesen, war aber unverzichtbares Ritual.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie jeder andere Mensch hatte auch Opa Schw&amp;auml;chen, bei ihm war es der J&amp;auml;hzorn. Dann waren immer f&amp;uuml;nf ganz andere Minuten angebrochen, die Freundlichkeit war weg. Er schimpfte und fluchte, gestikulierte wild mit den Armen, eine Schweigeminute schloss sich an, die dann zur&amp;uuml;ck in die gewohnte Freundlichkeit f&amp;uuml;hrte. K&amp;ouml;rperliche Gewalt gab es nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Opa ist nicht etwa mit 65 in Rente gegangen, dazu hat er seinen Beruf viel zu sehr geliebt. Er hat die zwei Tage Woche f&amp;uuml;r sich eingef&amp;uuml;hrt und noch sieben oder acht Jahre weitergearbeitet. Ich kann mich sogar noch erinnern, dass ich als kleiner Junge ein paar Mal zusammen mit meiner Mutter bei ihm in der Arbeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Tod meiner Oma im Jahr 1974 war ein gro&amp;szlig;er Einschnitt in seinem Leben. Sie hatte Magenkrebs und ist nach der Diagnose und einer Operation recht rasch an der Krankheit verstorben. Seine Trauer, seine Tr&amp;auml;nen werde ich nicht vergessen. Aber wie er letztlich damit umgegangen ist, das war beeindruckend. Er hat genau das gemacht, was die zwei auch zusammen gemacht h&amp;auml;tten. Das ist ihm zun&amp;auml;chst sehr schwer gefallen, sich dazu aufzuraffen, aber es war genau das Richtige. Er ist auch bis zu seinem 95. Lebensjahr in der Wohnung geblieben, nach einem leichten Schlaganfall war das dann nicht mehr m&amp;ouml;glich und er zog in ein Altersheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seinem 99. Geburtstag hat er dann wohl beschlossen, dass es nun genug sei mit diesem Leben. Er ging abends ins Bett, hat sich zur Wand gedreht, nichts mehr gegessen, nicht mehr gesprochen und ist genau eine Woche sp&amp;auml;ter friedlich eingeschlafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein besonderer Mensch, zumindest f&amp;uuml;r mich. Ich denke oft an ihn.</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>mayersnotizblog</dc:creator>
    <dc:subject>Erinnerungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2026 mayersnotizblog</dc:rights>
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  <item rdf:about="https://mayersnotizblog.blogger.de/stories/2913458/">
    <title>Fast Pizza</title> 
    <link>https://mayersnotizblog.blogger.de/stories/2913458/</link>
    <description>Heute gibt&apos;s ein Rezept vom Mayer, nein, von der Mayerin. Leckerster Pizzaersatz ever! Man nehme:&lt;br /&gt;
Ein Fladenbrot vom t&amp;uuml;rkischen B&amp;auml;cker und darauf kommt in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
Creme fraiche mit Kr&amp;auml;utern&lt;br /&gt;
Italienische Flaschentomaten in Scheiben geschnitten&lt;br /&gt;
Reichlich Basilikum&lt;br /&gt;
Mozzarella in Scheiben geschnitten&lt;br /&gt;
Ab in den Backofen f&amp;uuml;r 15 Minuten bei 200 Grad.&lt;br /&gt;
Mohltied!, wie der Altbayer zu sagen pflegt.</description>
    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
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    <dc:subject>Dies&amp;Das</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2026 mayersnotizblog</dc:rights>
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    <title>20260429_152644</title> 
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    <dc:publisher>Blogger.de</dc:publisher>
    <dc:creator>mayersnotizblog</dc:creator>
    <dc:subject>TSAM</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2026 mayersnotizblog</dc:rights>
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