Ein inspirierender Abend...
war das, gestern in Augsburg, Kongress am Park.
Zur Aufführung kamen zwei Sinfonien:
Ludwig van Beethoven (1770 – 1827): Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale«
und
Wolf Kerschek (*1969): »orbis aquarum – Eine neue Wassermusik« URAUFFÜHRUNG

Thematisch zusammenpassend, musikalisch schwarz/weiß, alles andere wäre auch ein Wunder gewesen bei dem zeitlichen Abstand der Entstehung beider Werke. Die Sinfonie Nr. 6 von Beethofen habe ich schon ein paar Mal gehört in meinem Leben, aber auch noch nie live erlebt. Das Klangerlebnis im Saal des Kongresszentrums war überraschend gut, um nicht zu sagen hervorragend. Insoweit habe ich auch das bekannte Werk ganz neu gehört. Die Sinfonie von Wolf Kerschek hingegen hat mich schier umgehauen. Klassischer Aufbau, Umsetzung mit ganz großem Orchester incl. verschiedene Percussion, Harfe, Orgel, und zwei jungen Künstlern mit einer offensichtlich besonderen Querflöte (?) und einem Schlaginstrument, das ich noch nie zuvor gesehen hatte. Fazit in meiner Gefühlswelt: Wasser kann man nie ganz bändigen. Thema getroffen! Schlicht großartig, so großartig, dass ich heute Nacht davon geträumt habe und das ist mir wirklich noch nie passiert.